- OCT bei Diabetes
OCT bei Diabetes
Wie man ein Makulaödem erkennt, bevor es zu einer deutlichen Sehverschlechterung kommt
Was ist eine optische Kohärenztomographie (OCT) des Auges?
Die OCT (optische Kohärenztomographie) ist eine Untersuchung, die es dem Arzt ermöglicht, ein Schicht-für-Schicht-Bild der Netzhaut zu erstellen. Vereinfacht gesagt, zeigt das Gerät nicht nur die Oberfläche des Augenhintergrunds, sondern auch die innere Struktur der Netzhaut.
Untersuchungsergebnisse zeigen:
- die Dicke der Makula
- Bereiche mit Flüssigkeitsansammlungen
- kleine Hohlräume in der Netzhaut
- den Zustand der zentralen Sehzone (Fovea)
- Anzeichen von Schäden an den Netzhautschichten
- die Dynamik von Veränderungen bei wiederholten Untersuchungen.
Die Untersuchung ist schmerzfrei und berührungslos. Der Patient fixiert einen Lichtpunkt, und das Gerät erstellt Bilder. Die Untersuchung dauert in der Regel nur wenige Minuten.
Warum kann es bei Diabetes zu einem Makulaödem kommen?
Bei Diabetes werden die Wände kleiner Blutgefäße anfälliger. Diese Netzhautgefäße können Flüssigkeit abgeben. Sammelt sich Flüssigkeit in der zentralen Sehzone(Fovea) der Netzhaut an, entsteht ein diabetisches Makulaödem.
Dieses Ödem kann sich allmählich entwickeln. Anfangs sind die Veränderungen gering. Die betroffene Person kann weiterhin lesen, arbeiten und Auto fahren, ohne eine offensichtliche Verschlechterung zu bemerken. Eine OCT-Untersuchung kann jedoch bereits eine Verdickung der Netzhaut oder erste Anzeichen von Flüssigkeitsansammlungen aufdecken.
Je länger die Schwellung anhält, desto höher ist das Risiko eines dauerhaften Sehverlusts. Daher ist eine frühzeitige Diagnose besonders wichtig.
Warum ist ein Makulaödem oft schwer selbst zu erkennen?
Viele Betroffene erwarten deutliche Anzeichen: eine starke Sehverschlechterung, Schmerzen oder Rötung. Bei diabetischer Netzhauterkrankung treten diese jedoch möglicherweise nicht auf.
Im Frühstadium sind nur subtile Veränderungen möglich:
- Buchstaben erscheinen beim Lesen undeutlich
- gerade Linien wirken leicht gewellt
- Bilder im Zentrum werden verschwommen
- Farben wirken weniger leuchtend
- ein Auge sieht schlechter als das andere
- die Brille muss möglicherweise häufiger gewechselt werden, die Besserung ist aber noch nicht vollständig.
Manchmal bemerkt man das Problem erst, wenn man ein Auge schließt. Solange beide Augen geöffnet sind, gleicht das gesündere Auge die Sehverschlechterung teilweise aus.
Wer benötigt insbesondere eine optische Kohärenztomographie (OCT) bei Diabetes?
Eine OCT kann für Patienten mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes empfohlen werden. Die Untersuchung sollte mit besonderer Sorgfalt durchgeführt werden, wenn zusätzliche Risikofaktoren vorliegen.
Dazu gehören:
- langjähriger Diabetes
- häufige Blutzuckerschwankungen
- Bluthochdruck
- Nierenerkrankung
- hoher Cholesterinspiegel
- diabetische Retinopathie
- Schwangerschaft mit Diabetes
- Sehverschlechterung, auch geringfügig
- Vorbereitung auf eine Augenoperation
- vorangegangene Netzhautoperationen.
Auch wenn keine Beschwerden vorliegen, muss die Netzhaut regelmäßig kontrolliert werden. Diabetesbedingte Veränderungen verlaufen oft unbemerkt.
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OCT bei Diabetes
Was ist eine optische Kohärenztomographie (OCT) des Auges?
Die OCT (optische Kohärenztomographie) ist eine Untersuchung, die es dem Arzt ermöglicht, ein Schicht-für-Schicht-Bild der Netzhaut zu erstellen. Vereinfacht gesagt, zeigt das Gerät nicht nur die Oberfläche des Augenhintergrunds, sondern auch die innere Struktur der Netzhaut.

Katakarat
Katarakt (Grauer Star) ist eine Augenkrankheit, die zu einer Trübung der Augenlinse und damit zu einer verminderten Sehschärfe führt. Sie tritt meist im Alter auf, kann aber auch andere Ursachen haben. Katarakte gehen mit erhöhter Lichtempfindlichkeit und einer Verschlechterung des Sehvermögens einher.

Neue Brille
In den meisten Fällen dauert die Eingewöhnung nur wenige Tage.
Welche Probleme können beim Tragen einer neuen Brille auftreten?
Beim ersten Aufsetzen kann alles verschwommen erscheinen. Während der Eingewöhnungsphase können Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten.
Das ist völlig normal. Diese Symptome treten bei fast jedem auf, der eine neue Brille trägt, und klingen in der Regel nach einigen Tagen wieder ab.